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Orecchiette mit geröstetem Kürbis, Spinat und gebräunter Butter

Kürbis könnte es gerade ständig geben. Heute schon wieder im Ofen geröstet in dieser grandiosen Zusammenstellung. Schon das dritte Mal in diesem Monat kommt es auf den Tisch und ist eindeutig mein Lieblings-Herbstessen 2014! Aber da die Tage wieder kürzer werden und das übliche Leid mit dem Tageslicht am Abend wieder angefangen hat, dauert es häufiger einge ganze Weile (oder ewig), bis ein neues Essen den Weg auf den Blog findet.
Wieder mal bin ich bei “Annies eats” fündig geworden – seit Jahren wirklich mein go-to-Blog für nahezu alles, was dem Gaumen und dem Auge gefällt. Inspiration finde ich bei Annie in jeglicher Hinsicht – und auch eine Menge Motivation. Denn wenn es eine “full time working mom of two” das alles hinkriegt – why not me?!
Jetzt will ich aber nicht philosophisch werden, sondern euch dieses Kürbis-Rezept ans Herz legen. Der Kürbis mit der gebräunten Butter sag ich euch… quasi eine Offenbarung. Seltsamerweise hatte ich bisher noch nie gebräunte Butter, auch Nussbutter aufgrund des nussigen Geschmacks ohne Nuss genannt, gemacht.
Aus Ermangelung frischen Blattspinats bei dem eben doch nicht so gut sortierten Supermarkt in der Nähe, habe ich diesmal Grünkohl genommen. Geht auch gut, trotzdem bevorzuge ich auch weiterhin den Spinat.

Orecchiette mit Kürbis2

Orecchiette mit geröstetem Kürbis, Spinat und gebräunter Butter
(adaptiert von Annies eats)

für 4-6 Personen (je nach Hunger)

500g Orecchiette
1 Hokkaido-Kürbis
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
einige Handvoll (Baby-)Blattspinat

für die gebräunte Butter oder Nussbutter:
100g Butter (ist schon um die Hälfte reduziert zum Originalrezept)
Salz und Pfeffer
etwas frischer Thymian
1 Prise Muskatnuss

frischer Parmesan

Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Den Hokkaido-Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Dann den Kürbis mit der Schnittseite nach unten auf ein Brett legen, erst in Scheiben, dann in Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen und im Ofen 20-25 Minuten rösten. Herausnehmen und beiseite stellen.
Während der Kürbis im Ofen ist, die Pasta nach Packungsangabe kochen. Beim Abschütten mit dem Pastawasser den Blattspinat übergießen.
Während die Pasta kocht die gebräunte Butter machen. Dazu die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und bei niedriger Temperatur weiter erhitzen, bis sie eine bräunliche Farbe annimmt. Das Milcheiweiß kann man abschütten, muss aber nicht (ich mach´s nicht). Etwas abkühlen lassen, dann mit Salz, Pfeffer und Muskat und frischem Thymian würzen.

Alle Zutaten miteinander vermischen, auf Teller verteilen und mit frischem Parmesan garnieren.
Ich spreche ja sonst keine Weinempfehlungen aus, aber mit einem Weißherbst wird das Essen für mich perfekt.

Orecchiette mit Kürbis1

 
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Verfasst von - 28. Oktober 2014 in Uncategorized

 

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Tomaten-Granatapfel-Salat

Der Meister selbst hat wiedger gesprochen und ein neues Kochbuch herausgebracht. (Und ich habe – Asche auf mein Haupt – erst bei Petra von Chili und Ciabatta davon erfahren!)
Yotam Ottlenghi hat es wieder getan – und die Welt verneigt sich in Ehrfurcht. So oder ähnlich hat man den Eindruck, wenn man auch nur peripher etwas mit der aktuellen Presse zu tun hat. Man muss nicht mehr den Guradian oder die New York Times lesen (nicht, dass ich das regelmäßig täte), neben dem ZEIT-Magazin (sehr zu erwarten) hat kürzlich auch die heimische Tageszeitung, der Kölner Stadtanzeiger, etwas über Ottolenghi geschrieben. Muss man da noch mitmachen? Ist der Hype denn gerechtfertigt?

Von mir eine klare Antwort: Unbedingt! Denn Ottolenghi lieber spät kennenlernen als gar nicht, ist meine Devise! Das neue Buch “Plenty more” (auf deutsch “Vegetarische Köstlichkeiten”) bezieht sich auf das vorletzte Buch “Plenty”, auch ein rein vegetarisches Buch. Und auch wenn ich bisher erst ein Rezept daraus gemacht habe, bin ich mir sicher, dass nicht nur die Bilder begeistern werden. Ottolenghi hat bisher noch NIE enttäuscht.
Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass dieses Buch sich noch vor mein absolutes Lieblingskochbuch “Jerusalem” von ihm schieben kann. Aber wir werden sehen.

Dieser Salat – so schön er auch aussieht – hat mich leider nicht ganz vom Hocker gerissen. Vielleicht lag es an den Tomaten, die zu dieser Jahreszeit nicht mehr zu den allerbesten gehören? Damit man mich nicht falsch versteht: er ist lecker, wunderschön anzusehen und sicher auch wahnsinnig gesund. Aber in Begeisterungsstürme hat er mich – im Gegensatz zum Autor – nicht versetzt. Zumindest als Hauptgericht für mich nicht geeignet. Ich könnte ihn mir aber wunderbar neben einem grünen Salat zum Grillen vorstellen
Macht nichts, dann schaue ich mir eben noch einmal mehr das Bild an ;-)

 

Tomaten-Granatapfel-Salat_bearbeitet-1

Tomaten-Granatapfel-Salat
(aus “Plenty More” von Yotam Ottolenghi)

1kg Tomaten (am besten unterschiedliche Sorten und Farben – Ottolenghi verwendet fünf (!), in 0,5cm große Würfel geschnitten
120g rote Paprika, in 0,5cm große Würfel geschnitten
120g rote Zwiebel, fein geschnitten
1 Granatapfel, Kerne ausgelöst
2 Knoblauchzehen, gepresst
2 EL Weißweinessig
1 1/2 EL Granatapfelsirup
4 EL Olivenöl
1/2 TL Allspice (alternativ Piment)
1/4 TL Salz
einie Blätter frischer Oregano

Tomaten mit Paprika und roter Zwiebel in eine Schüssel geben. Das Dressing zusammenrühren, in die Schüssel geben und vorsichtig vermengen. Den Tomatensalat auf einen großen Teller geben, die Granatapfelkerne darüberstreuen und mit Oregano-Blättern garnieren.

 
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Verfasst von - 24. Oktober 2014 in Uncategorized

 

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Herbstlicher Salat mit karamellisierten Walnüssen, Äpfeln, Feta und Hühnerbrust

Gibt es etwas besseres als neu geerntete Äpfel? Ich persönlich kann von diesen Kostbarkeiten nicht genug bekommen. Aber eigentlich gilt das für alles, was frisch von Baum, Strauch oder aus der Erde kommt. Der Herbst kann kulinarisch einfach einiges!
An diesem Salat bin ich natürlich nicht vorbeigekommen. Und er hat gehalten, was er vesprochen hat! Die Kombination ist ein Traum! Ich fand eine Mischung aus Babyspinat und Wildkräutern (im Großhandel zu haben) grandios. Die Pecannüsse habe ich der Verfügbarkeit halber durch Walnüsse ersetzt und die Menge des Dressings ohne Qualitätseinbußen einfach mal halbiert. Schon zum zweiten Mal gemacht und sicher nicht zum letzten Mal in diesem Jahr!

Salat mit karamellisierten Walnüssen und Äpfeln1

Herbstlicher Salat mit karamellisierten Walnüssen, Äpfeln, Feta und Hühnerbrust
(adaptiert von Annies eats)

für 4 Personen

etwa 400g Babyspinat und/oder Wildkräutersalat
1-2 neue Äpfel, entkernt und in dünne Spalten geschnitten
50g Fetakäse, grob zerbröselt

4 Hühnerbrustfilethälften
2 TL Kräuter der Provence
Salz und Pfeffer
einige EL Mehl

für die karamellisierten Walnüsse:
60g Walnüsse, grob gehackt
10g Butter
1 EL brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Cayennepfeffer

für das Dressing:
2 El Apfelessig
1 EL Champagneressig
4 EL Olivenöl
knapp 1 EL Honig
1 TL Sesamsaat
Salz und Pfeffer

 

Salat mit karamellisierten Walnüssen und Äpfeln2

Zuerst in einer kleinen gusseisernen Pfanne Butter und Zucker schmelzen und Salz und Cayennepfeffer dazugeben. Die Walnüsse dazugeben, gut umrühren und unter gelegentlichem Umrühren karamellisieren lassen. Dann auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Die Hühnerbrustfilets waschen und abtupfen. Von beiden Seiten mit Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer würzen und sparsam in Mehl wenden. In einer beschichteten Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und die Hühnerbrustfilets bei mittlerer Hitze von beiden Seiten (nur einmal wenden) anbraten, bis die Kerntemperatur an der dicksten Stelle knapp 80C erreicht. Dann aus der Pfanne nehmen, einige Minuten stehen lassen und dann in Scheiben schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten verrühren und abschmecken.

Den Spinat/Salat waschen, schleudern und in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermischen.
Den Salat auf vier Teller verteilen und die Hühnerbrust darauf anrichten. Mit Äpfelspalten, karamellisierten Walnüssen und Feta garnieren. Sofort servieren.

 
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Verfasst von - 16. Oktober 2014 in Uncategorized

 

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Apfelgalettes mit salziger Whiskey-Karamell-Sauce

Pinterest ist schon eine tolle Sache: Schöne Bilder sehen, pinnen, wiedersehen. Ich bewege mich ja überwiegend im Food-Sektor bei Pinterest und finde häufiger schöne oder inspirierende Bilder (oder beides) und pinne sie dann im Ordner für zu probierende Rezepte. Dummerweise bleibt es meistens dabei. Die Liste der Rezepte, die ich unbedingt mal ausprobieren möchte wächst und wächst und wächst. Bei der immer größer werdenden Sammlung an Kochbüchern neben Rezepten von Foodblogs und Pinterest fällt leider viel zu häufig etwas hinten runter.
Ich weiß nicht, was es bei diesen Apfelgalettes war. Möglicherweise die Karamellsauce… Jedenfalls habe ich mich spontan an sie erinnert, als ich an diesem Wochenende etwas herbstliches backen wollte.
Genau wie die Autorin auf Portuguese Girl Cooks stand auch ich mit Pie bisher auf dem Kriegsfuß. Der Teig wollte häufig nicht so wirklich gelingen. Hier hat es auf Anhieb geklappt und die Kombination aus fruchtigen Galettes mit salzig-rauchiger-Karamellsauce ist “to die for”!
Und (fast) das Beste: von der Sauce ist noch was übrig!

Apfelgalettes1

Apfelgalettes mit salziger Whiskey-Karamell-Sauce
(kaum adaptiert von “Portuguese Girl Cooks“)

ergibt 4 kleine Galettes

für den Teig:
160g Mehl
1/2 EL Zucker
1 TL Salz
110g Butter, kalt
60ml eiskaltes Wasser

für die Glasur:
1 Ei
1 EL Wasser
1 EL brauner Zucker

für die Apfelfüllung:
2 große Äpfel, geschält, entkernt und in dünne Spalten geschnitten
2 EL brauner Zucker
1/2 TL Zimt
1 TL Stärke
1/2 TL Zitronensaft

für die Whiskey Salted Caramel Sauce:
220g Zucker
60ml Wasser
175ml Sahne
3 EL Whiskey
1/4TL Fleur de Sel

Apfelgalettes2

Für den Pie-Teig Mehl, Zucker und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Die kalte Butter in Stücken dazugeben und mit einem Pastryblender/Teigmischer vermischen, bis die Butterstückchen die Größe von kleinen Erbsen hat. Dann das Wasser dazugeben und mit einem Teigschaber vorsichtig verrühren, sodass der Teig gerade zusammenhält. Zu einem Diskus formen und in Frischhaltefolie eingewickelt eine Stunde lang kaltstellen.

Währenddessen die Karamellsauce machen.
Dazu den Zucker und das Wasser in eine schwere Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen lassen. Währenddessen nicht rühren. Sobald der Zucker anfängt zu bräunen, die Pfanne gelegenlich schwenken. Den Zucker karamellisieren lassen, dabei ggf. mit einem Holzlöffel etwas rühren. Sobald der Zucker eine tiefbraune Farbe angenommen hat, von der Herdplatte nehmen und vorsichtig die Sahne einrühren. Vorsichtig – das Karamell kann dabei ordentlich spritzen! Dann Whiskey und Salz unterrühren und in ein Schraubglas (oder ähnliches) füllen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Äpfel schneiden und in einer mittleren Schüssel mit Zucker, Zimt, Stärke und Zitronensaft vermischen.
Nach einer Stunde den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in vier Teile teilen und etwa 3mm dick ausrollen.
Die Äpfel auf den vier Teigkreisen verteilen, dabei einen 2-3cm breiten Rand lassen, der danach hochgeklappt wird. Den hochgeklappten Rand vorsichtig zusammendrücken.

Das Ei mit dem Wasser vermischen und den Rand der Galettes damit bepinseln. Dann mit etwas braunem Zucker bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 35-40 Minuten goldbraun backen.

Die Galettes auf einem Rost auskühlen lassen am besten lauwarm mit der Karamellsauce servieren.

Der Rest der Sauce hält sich (rein theoretisch) bis zu zwei Wochen abgedeckt im Kühlschrank.

 
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Verfasst von - 12. Oktober 2014 in Uncategorized

 

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Pflaumen-Streusel-Kuchen mit Ingwer oder der Doppelstreuselkuchen

Was ist besser als Streusel auf einem Kuchen drauf? Streusel auch drunter!
Dieser Kuchen macht es möglich, denn der Teig für Boden und Topping ist identisch! Ob man nun Pflaumen oder Zwetschgen nimmt, ist eigentlich egal. Puristen mögen mir widersprechen. Aber sogar weniger schmackhafte Exemplare eignen sich ganz hervorragend, da das Rösten oder Backen den Geschmack erst richtig hervorbringt. Ich finde jedenfalls beide bisher zubereiteten Varianten mit Zwetschgen und mit Pflaumen, die auf den Namen Laetitia hören, äussert lecker. Der Ingwer verleiht dem Kuchen eine ungewohnte, leicht exotische Note. (Ok, mir ist klar, dass Ingwer alles andere als exotisch ist. Aber die Kombination Pflaumenkuchen und Ingwer ist hierzulande nicht wirklich üblich.)
Durch die Haferflocken erinnert das Ganze dann noch ein wenig an einen Müsliriegel – aber in positiver Hinsicht. So könnte man ein Stück fast schon als Frühstück durchgehen lassen…

Pflaumenkuchen

Pflaumen-Streusel-Kuchen mit Ingwer oder der Doppelstreuselkuchen (!)
(adaptiert von Annies eats)

185g Mehl
90g kernige Haferflocken
75g weißer Zucker
75g brauner Zucker
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Ingwerpulver
1 TL Vanille-Extrakt
170g kalte Butter, in Stücke geschnitten
1 Eigelb

ca. 5-6 große Pflaumen oder 12 kleine Zwetschgen
2 1/2 EL Zucker
1 1/2 TL Stärke
1 TL Zitronensaft

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine quadratische Brownie-Backform mit Backpapier auslegen.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und die Butter dazugeben.

Mit einem Pastryblender/Teigmischer [klick] oder von Hand alles zu einem krümeligen Teig verarbeiten, dann Eigelb und Vanille-Extrakt untermischen.
2/3 bis 3/4 des Teiges in die Backform geben und im vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Das dauert je nach Material und Dicke der Backform sehr unterschiedlich lang – also Zeit entsprechend anpassen.

Währenddessen die Pflaumen entkernen und schneiden und in eine Schüssl geben. Ich habe eine Pflaume etwa gezehntelt. Zucker, Stärke und Zitronensaft glattrühren und mit den Pflaumen vermengen.

Wenn der Teig goldbraun ist, die Backform herausnehmen, gleichmäßig mit den Pflaumen belegen, den restlichen Teig drüberstreuseln und nochmal etwa. 25 Minuten backen, sodass die Streusel obendrauf goldbraun werden.
Aus der Form nehmen und auf einem Rost komplett abkühlen lassen. Wobei – laumwarm schmeckt es auch unwiderstehlich…

Der Kuchen schmeckt ohne weitere Beigaben schon köstlich. Aber ich könnte mir ganz klassisch auch etwas Schlagsahne oder sogar eine Kugel Vanilleeis dazu vorstellen.

 
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Verfasst von - 29. September 2014 in Uncategorized

 

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Pizza bianco à la Herbst mit Kürbis

Es ist mir fast unerklärlich, dass Pizza bianco auf diesem Blog bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist. Es muss wohl an der schlechten Beleuchtung für Fotos zu fortgeschrittener Stunde und möglicherweise auch an einer gewissen Ungeduld liegen, ist die Pizza erst aus dem Ofen. Denn wir machen ja gern und regelmäßig Pizza und sind immer auf der Suche nach neuen Kombinationen.
Dem grandiosen Kochbuch “Franny´s” haben wir da eine ganze Menge zu verdanken: mehrere tolle Pizza bianco-Varianten – und auch den letzten Motivationskick, die eigene Salsiccia jetzt wirklich endlich mal herzustellen – mit Erfolg! Seither lagern Produkte von “Online Naturdarm” in unserem Kühlschrank… Doch ich schweife ab.

Der Herbst ist jetzt offiziell eingekehrt mit wunderschönem indian summer-Wetter und natürlich gab es auch schon den zweiten Hokkaido-Kürbis in der Biokiste. Nichts wie drauf auf die Pizza also.
Wir haben diesmal auf Mozzarella verzichtete und stattdessen Schmand und Roquefort genommen. Geht auch als bianco durch.
Optisch mal wieder ein Highlight! Und auch geschmacklich einwandfrei! Beim nächsten Mal würde ich lediglich etwas weniger Roquefort nehmen, da dieser – ähnlich wie der Gorgonzola – durch den hohen Salzgehalt doch etwas dominant ist.

Kürbispizza

Pizza bianco à la Herbst mit Kürbis

für zwei Pizzen:

1/3 Rezept Pizzateig [klick] – oder einfach das ganze Rezept machen und den Rest am nächsten Tag backen.

1/8-1/4 Hokkaido-Kürbis
150g Schmand
1 Ecke Roquefort
2 Knoblauchzehen, in hauchdünne Scheiben geschnitten
30g Pinienkerne, geröstet
Salz, Pfeffer
etwas frischer Koriander oder Petersilie zur Deko

Den Ofen mit Pizzastein etwa eine Stunde auf Maximaltemperatur vorheizen.

Den Pizzateig nach dem ersten Gehen (mindestens 1 Stunde, gerne mehrere, über Nacht im Kühlschrank) in zwei gleich große Kugeln teilen. Den Pizzateig dünn ausrollen, auf ein Backpapier geben und mit der Hälfte des Schmands bestreichen.
Die Hälfte des Roqueforts drüberbröseln und die Scheiben einer Knoblauchzehe gleichmäßig verteilen. Den Kürbis mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden und auf der Pizza verteilen. Die Hälfte der Pinienkerne verteilen.
Sparsam salzen (der Käse!) und ordentlich Pfeffer drübergeben.

Die Pizza mit dem Schieber auf dem Papier auf den Pizzastein gleiten lassen und 5-8 Minuten (je nach Ofentemperatur) backen. Dann herausnehmen und mit Koriander oder Petersilie garnieren.

Ebenso mit dem zweiten Pizzateig verfahren.

So schmeckt mir der Herbst!

 
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Verfasst von - 27. September 2014 in Uncategorized

 

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Zwetschgen-Muffins mit Streuseln

Schon wieder Muffins! Ach, die anderen waren ja nur ein Nachtrag. Und da Zwetschgen momentan Hochsaison haben und schon das nächste Zwetschgen-Rezept in der Pipeline ist (bisher leider ohne Foto), kann ich darauf leider keine Rücksicht nehmen :-) .
Auch wenn sie optisch jetzt nicht so viel hermachen, lege ich sie euch dennoch wärmstens ans Herz. Sie sind der optimale Begleiter für einen Herbst-Ausflug mit Picknick. Perfekte Konsistenz (herrlich fluffig und leicht und Fruchtigkeit (vielleicht lassen sich ja noch zwei, drei Zwetschgen mehr unterbringen?) und auch am nächsten Tag kein bisschen trocken – wenn sie denn so lange überleben. Nur die Streusel könnten etwas streuseliger Aussehen. Beim nächsten Mal versuche ich das zu verbessern – dann könnten sie wirklich perfekt sein.
zwetschgen muffins

Zwetschgen-Muffins mit Streuseln
(adaptiert von einem Rezept der Seite lecker.de)

für 12 Stück:

250g Mehl
125 g Butter, bei Zimmertemperatur
100g Zucker
3 Eier, bei Zimmertemperatur
1 Pck Backpulver
1 TL Zimt
12 Zwetschgen, entsteint und ca. gesechzehntelt ;-)

für die Streusel:
60g Butter, kalt
60g Mehl
40g Zucker
1 1/2 TL Zimt

Den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

Für die Muffins in einer Rührschüssel Butter und Zucker schaumig rühren, dann nacheinander die Eier unterrühren, schließlich die Milch.
Die trockenen Zutaten vermischen und kurz unterrühren, gefolgt von den Zwetschgen. Auf keinen Fall zu viel rühren.
Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
Die Zutaten für die Streusel in einer kleinen Schüssel mischen und mit den Fingerspitzen zu Streuseln verkneten. Die schnell noch auf dem Teig verteilen und alles im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen, sodass die Muffins oben leicht gebräunt sind.
Aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten stehen lassen, dann herausnehmen und auf einem Rost vollständig abkühlen lassen.

 

 
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Verfasst von - 24. September 2014 in Uncategorized

 

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