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Schnelle Karotten-Pickles

Manche Projekte trage ich schon seit Jahren mit mir herum. Die vietnamesischen Sandwiches Banh Mi sind so ein Projekt. Eigentlich müsste man die hier einfach wie in Vietnam an jeder Straßenecke bekommen. Natürlich nicht. Mir ist klar, dass ich nicht in Vancouver wohne, wo man an jeder Straßenecke authentisches Essen bekommt. Aber ein bisschen mehr würde ich mir hier doch manchmal wünschen. So dass ich Banh Mi nicht selbst machen müsste.
Wo ist das Problem? Viele verschiedene Zutaten, die alle seperat zubereitet werden müssen: Vietnamesisches Baguette (nein, die hiesige Variante ist keine Alternative), vietnamesische Terrine (vielleicht könnte ich die weglassen), Pulled Pork (zerrupftes Fleisch aus der Schweineschulter – leider ist so eine Schweineschulter kein regelmäßiger Gast in diesem Haus) und Pickles.
Wir rollen alles von hinten auf und fangen mit den Pickles an. Die halten ja auch eine Weile, wenn es mit dem Rest nicht klappen sollte…

Julienne Pickles

Schnelle Karotten-Pickle
s
(adaptiert von delicious days)

für 1 Glas

ca. 200g juliennierte Karotten
optional noch etwas Rettich oder Gurke
1 Stück Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten
100ml Weißweinessig
100ml Wasser
50g Zucker
1 TL Salz

Die Juliennes in ein sterilisiertes Glas schichten. Essig, Wasser, Zucker, Salz und Ingwer in einem kleinen Topf aufkochen und einige Minuten köcheln lassen. Dann ins Glas gießen, sodass alles bedeckt ist und fest verschließen.
Nach dem Abküheln im Kühlschrank aufbewahren. Die Karotten können schon am nächsten Tag verwendet werden – müssen aber nicht.

 
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Geschrieben von - 9. April 2014 in Uncategorized

 

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Rührei auf indisch

Frühstück in diesem Haus ist eine recht eindeutige Angelegenheit: Müsli und Joghurt in allen Variationen, zwischendurch Granola (am liebsten so [klick], so [klick] oder so [klick]).
Am Wochenende darf es auf mal herzhaft sein. Gelegentlich müssen es Baked beans auf Toast sein. Gerne mit Spiegelei. Auf Rührei kann ich ganz gut verzichten – meistens eine recht langweilige Sache.
Doch dieses Rührei hatte es mir auf den ersten Blick angetan. Vielleicht ist es ja nur so eine Schwangerschafts-Sache, aber alles mit Ei steht seit einiger Zeit hoch im Kurs.
Und wenn gerade mal Koriander und Chilis im Haus sind, gibt es kein Halten mehr.
Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, den Koriander ohne Qualitätseinbußen einzufrieren, aber mit frischen ganzen Chilis klappt das ganz wunderbar – optimal auch für eine spontane Guacamole!

Rührei auf indisch

Rührei auf indisch

(adaptiert aus “Rick Stein´s India“)

für 2 Personen

2 EL Öl
2 rote Zwiebeln, gewürfelt
2 frische grüne Chilis, in Ringe geschnitten (mit den Kernen)
3 Tomaten, gewürfelt
4 Eier, verquirlt
1/4 TL Salz
Pfeffer
1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
etwas frischer Koriander

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anbraten. Die Chilis dazugeben und weitere 2 Minuten anbraten. Dann die Tomaten dazugeben und unter gelegentlichem Rühren 5-10 Minuten kochen, sodass die Tomaten weich sind. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann die verquirlten Eier in die Pfanne geben und zunächst 2-3 Minuten stocken lassen. Dann umrühren und weiter kochen lassen, bis das Ei gar ist. Zum Schluss den Kreukümmel unterrühren und mit Koriander bestreuen.
Mit indischem Brot, z.B. Parathas – oder auch mit Toast servieren.

 
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Geschrieben von - 4. April 2014 in Uncategorized

 

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(Warmer) Kartoffel- und Linsensalat

Schon im Januar hatte ich diesen Salat gesehen und wusste sofort, dass er irgendwann hier auf dem Tisch stehen würde. Dass es so lange dauern würde, hatte ich nicht gedacht. Wie gut, dass sich dieser Wintersalat (aber wo soll man im Winter bitte neue kleine Kartoffeln herbekommen?) auch hervorragend im Frühling macht. Man kann ihn warm, lauwarm oder auch kalt essen. Kartoffeln und Linsen sind immer eine gute Idee; die Vinaigrette mit Gürkchen und Kapern hörte sich spannend an. Für meinen Geschmack war ein bisschen zuviel Senf drin, daher habe ich die Menge im Rezept unten etwas reduziert. Auf jeden Fall eine gelungene Kombination, optimal auch zum Grillen!
Bräuchte ich für morgen eine Lunchbox, hätte ich mir direkt eine Portion beiseite gestellt.

Linsen-Kartoffel-Salat


(Warmer) Kartoffel- und Linsensalat

(adaptiert von “smitten kitchen“)

200g Linsen (ich habe Tellerlinsen verwendet
2 Schalotten
2 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

600g Kartoffel-Bratlinge
2 EL Rotweinessig
1 knapper EL Dijon-Senf
30ml Olivenöl
2 EL Kapern, grob gehackt
3 EL Gewürzgurken, grob gehackt
1 handvoll glatte Petersilie, gehackt

Zuerst die Linsen mit 1l Wasser, dem Lorbeerblatt, einer halbierten Schalotte, dem Thymian und etwas Salz und Pfeffer in einen Topf geben, aufkochen und dann bei mittler Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dann abschütten und Schalotte, Thymian und Lorbeerblatt verwerfen.
Währenddessen auch die Kartoffeln in einem anderen Topf mit Wasser bedecken und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten kochen lassen. Dann abschütten und beiseite stellen.

 
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Geschrieben von - 30. März 2014 in Uncategorized

 

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Bärlauchsuppe

Manche Dinge lernt man erst mit fortgeschrittenem Alter zu schätzen. Bärlauch ist eins davon. Früher gab es um diese Jahreszeit häufig Bärlauchsuppe – mit Bärlauch, den mein Vater in den Rheinauen gesammelt hatte. Die Begeisterung bei den Kindern hielt sich zurück. Bärlauchsuppe gehörte – wie soviel anderes auch – eben zum üblichen Standard. Es hat ein paar Jahre gebraucht, bis mir klar wurde, dass dies bei weitem nicht üblicher Standard ist. Und dass Bärlauchsuppe richtig gut schmeckt.
Daher war ich sehr angetan, als ich Bärlauch in der IDA-Kiste [klick] fand. Wir lassen uns – faul wie wir sind – wöchentlich mit Obst und Gemüse aus der Region beliefern und ich bin vom gesamten Konzept und den Produkten so begeistert, dass es mir schleierhaft ist, warum wir nicht schon seit Jahren Kunden sind.
Richtig überrascht hat mich, dass das Früchtchen restlos begeistert war, die Reste am Tag darauf verdrückte und verkündetete, dass es möglichst bald wieder Bärlauchsuppe geben sollte. Hoffentlich schon mit der nächsten Lieferung. Some things do change.

Bärlauchsuppe

Bärlauchsuppe
(adaptiertes Rezept von der Seite “Küchengötter“)

2 kleine Zwiebeln, fein gewürfelt
30g Butter
2 Bund Bärlauch, gewaschen, grobe Stile entfernt
300g mehligkochende Kartoffeln, klein gewürfelt
1l Gemüsebrühe (ggf. einen Teil durch Weißwein ersetzen)
1 kleiner Becher Crème fraîche
Salz und Pfeffer

In einem großem Topf die Butter schmelzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Dann Kartoffeln und Bärlauch dazugeben, kurz andünsten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Stabmixer pürieren, dann die Crème fraîche dazugeben, gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Brot oder Croutons servieren.

 
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Geschrieben von - 28. März 2014 in Uncategorized

 

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Pizza mit Roter Bete und Cheddar

Rote Bete ist ja bei vielen Leuten ein Reizthema. Und auch in diesem Haushalt hat das Gemüse nur eingeschränkt Freunde.
Ich weiß nicht, ob es diese Pizza auf unseren Speiseplan geschafft hätte, wenn nicht verschiedene Voraussetzungen zusammengekommen wären: Für ein Abendessen mit Kollegen war ich auf der Suche nach vegetarischen Pizzarezepten. Schnell war klar, dass ich unbedingt die Spargepizza mit Pesto [klick] machen musste – auch wenn es noch ein bisschen früh für grünen Spargel ist. Den Prosciutto lässt man einfach weg.
Aber auch ein neues Rezept musste her. Und zufällig hatten wir noch Rote Bete im Kühlschrank, mit der ich nicht richtig wusste was anfangen.
Kurz hatte ich mich gewundert, warum im Buch die Pizza vor dem Backen fotografiert worden war – nach dem Backen war alles klar: diese Pizza gewinnt keinen Preis für gutes Aussehen, denn die Rote Bete ist nach dem Backen schwarz. Zumindest auf den ersten Blick. Doch insbesondere zusammen mit dem Cheddar war die Kombination überraschend lecker! Sogar der gewisse M. – ein erklärter Rote-Bete-Gegner – hat freiwillig Nachschlag verlangt!
Immer wieder ausprobieren heißt eben die Devise.

Pizza mit Roter Bete und Cheddar

Pizza mit Roter Bete und Cheddar
(adaptiert aus “River Cottage – Everyday veg“)

für 2 Pizzen

1/3 Rezept Pizzateig [klick]

für die Tomatensauce:
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 kleine Dose Tomaten
1 Lorbeerblatt
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer
1 Schluck Rotwein (optional)

2 kleine oder 1 große Rote Bete, frisch
1 rote Zwiebel
1 Büffelmozzarella
2 Scheiben Cheddar
Salz und Pfeffer

Zuerst den Pizzateig zubereiten. Während er geht, die Rote Bete in einem Topf mit etwas Wasser garen, dann schälen und in feine Scheiben schneiden.
Für die Tomatensauce den Knoblauch fein hacken und im Olivenöl bei geringer Hitze kurz anbraten. Dann die Tomaten, Lorbeerblatt, etwas Zucker, Salz und Pfeffer und ggf. den Rotwein dazugeben und bei geringer Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Beiseite stellen.
Den Cheddar in kleine Würfel schneiden oder reiben. Die Tomate in feine Ringe schneiden und den Mozzarella in Stücke reißen.

Den Backofen am besten mit Pizzastein etwa eine Stunde bevor die erste Pizza gebacken werden soll auf die Maximaltemperatur (gerne 300°) vorheizen.

Den Pizzateig nach dem Gehen (mindestens eine Stunde, länger ist aber auch gut) nochmal durchkneten, in zwei Kugeln teilen und dünn ausrollen. Mit ein paar Löffeln Tomatensauce bestreichen, dann mit Roter Bete, Zwiebeln, Cheddar und Mozzarella belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Pizzen nacheinander im vorgeheizten Ofen auf dem Pizzastein 5-7 Minuten backen.

 
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Geschrieben von - 21. März 2014 in Uncategorized

 

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Star Wars Cookies

Seit ich diese Kekse zum ersten Mal gesehen habe, war klar: will haben. Das Star-Wars-Virus grassiert anhaltend und Dreijährige haben häufig weniger Probleme, sämtliche Charaktere richtig zu benennen als ihre Eltern. Oder sind es doch die Eltern, die eigentlich ihren Spieltrieb befriedigen wollen und deshalb Unsummen für den Lego-Todesstern ausgeben?
Egal, mit diesen Keksen hat man einen perfekten Grund, ständig Plätzchen zu backen.
Man kann noch etwas weiter gehen und die Cookies farbig mit Zuckerguss dekorieren, was wirklich hübsch aussehen kann (siehe hier: [klick]). Aber ich kann mich weder für Zuckerguss, geschweige denn für die Lebensmittelfarben mit allen möglichen Azofarbstoffen (die färben nämlich wirklich) begeistern.
Eine mögliche Alternative: für Yoda den Teig mit Matcha-Pulver färben und für Darth Unmengen Kakao verwenden. Aber wer war nochmal Boba Fett? ;-)

Star Wars Cookies

Star Wars Cookies
(Rezept aus der Ausstecher-Packung von Williams Sonoma)

390g Mehl
1/2 TL Salz
185g Butter, bei Zimmertemperatur
250g Zucker
1 Ei, bei Zimmertemperatur
1 1/2 TL Vanille-Extrakt

Die Butter in eine Rührschüssel geben und ca. zwei Minuten schaumig rühren. Dann den Zucker dazugeben und weitere zwei Minuten rühren. Jetzt Ei und Vanille-Extrakt dazugeben und unterrühren.
Das Mehl in zwei Etappen unterrühren und 2-3 Minuten weiterrühren, bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Den Teig in zwei Stücke teilen, jeweils zu einer Scheibe formen, in Plastikfolie wickeln und mindestens 2 Stunden (max. 2 Tage) in den Kühlschrank legen.

Dann den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, Plastikfolie entfernen und 5 Minuten ruhen lassen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig gleichmäßig 5-6mm dick ausrollen.

Den Ofen auf 180° vorheizen.

Mit den Cookie-Cuttern die gewünschten Formen ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Jeweils etwa 2cm Abstand lassen. Ich würde empfehlen, das Blech vor dem Backen nochmal eine halbe Stunde in den Kühlschrank zu stellen, dann bleiben die Kekse etwas besser in Form.

Die Kekse etwa 10-15 Minuten lang backen, bis sie an den Rändern goldbraun werden. Während der Backzeit des Blech einmal umdrehen.

Mit Zuckerguss dekorieren oder einfach so essen.

 
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Geschrieben von - 20. März 2014 in Uncategorized

 

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Leftover – Steaksandwich

Bisher ist es mir noch nie gelungen, ein Steaksandwich zu machen. Besonders gut eignen sich dazu nämlich Reste. Reste? In diesem verfressenen Haushalt fast ein Fremdwort. Und ein Steak zu braten, um es dann auf ein Brötchen zu legen, würde mir auch nicht einfallen. Aber am letzten Wochenende sind – wohl aufgrund des Wetters und des Angrillens – die Pferde etwas mit uns durchgegangen und es gab von allem Reste: Brötchen, Steaks, Salate, Guacamole. Die perfekte Steilvorlage für ein Steaksandwich. In Kombination mit mehr Salat beste Zusammenstellung, seit es Lunchboxen gibt!

Steaksandwich

 

 
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Geschrieben von - 16. März 2014 in Uncategorized

 

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