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Essen auf den Tisch ist umgezogen!

Es ist vollbracht! “Essen auf den Tisch” ist nach einem längst fälligen complete makeover auf die eigene Domain umgezogen!

Schaut vorbei auf   www.essenaufdentisch.de

Ich freu mich auf Euch!

Champagne

 
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Verfasst von - 27. Dezember 2014 in Uncategorized

 

Angostura-Beeren mit weißer Schokoladencreme

Kaum zu glauben, dass ich dieses Dessert im neuen Ottolenghi-Kochbuch doch glatt übersehen hatte! Zugegeben, es sieht wenig spektakulär aus. Und auch der Titel “Bitter frozen berries […]” haben erstmal keinen Begeisterungssturm ausgelöst. Wenn ich nur gewusst hätte, dass sich hinter dem “bitter” Angostura verbirgt, hätte die Sache gleich anders ausgesehen!
Doch zum Glück hat Petra von Chili und Ciabatta das Rezept schon vor einigen Wochen ausprobiert, sodass auch ich es auf dem Schirm hatte.
Zunächst nur für ein vorweihnachtliches Dinner vorgesehen, schaffte es dieses kleine, feine Dessert auch auf´s Weihnachtsmenue! Die Begeisterung war groß (sicherheitshalber hatte ich das Rezept schon verdoppelt!) Daher haben es die Biscotti auch leider nicht mehr auf´s Foto geschafft…

Angosturabeeren1

Angostura-Beeren mit weißer Schokoladencreme
(adaptiert aus “Plenty more” von Yotam Ottolenghi)

100g gute weiße Schokolade, in kleine Stücke gehackt
250ml Creme Double
180ml Schlagsahne
500g gemischte Beeren, gefroren
40ml Angostura
3 EL Puderzucker

Biscotti zum Servieren

Am Vortag oder am Morgen die Schokoganache vorbereiten. Dazu die Schlagsahne in einem Topf aufkochen lassen, dann die weiße Schokolade dazugeben und mehrfach umrühren, bis die Schokolade ganz geschmolzen ist. Zugedeckt abkühlen lassen, dann mindestens fünf Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Der Rest passiert erst kurz vor dem Servieren.

Dann die gefrorenen Beeren in eine Plastiktüten füllen, verschließen und mit einem Nudelholz einige Male draufschlagen, sodass die Beeren grob gecrusht sind. In eine Schüssel umfüllen, mit Puderzucker und Angostura vermischen und fünf Minuten ziehen lassen.

Die weiße Schokoganache mit der Double Creme in einer Rührschüssel kurz aufschlagen. Die Creme nicht überschlagen, sonst teilt sie sich.

Die Creme und die Beeren entweder auf Schüsseln oder Gläser verteilen oder in einer großen Schüssel grob vermischen.
Mit Biscotti servieren.

Angosturabeeren3

 
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Verfasst von - 26. Dezember 2014 in Uncategorized

 

Frohe Weihnachten!

Antipastikranz1

Ich wünsche Euch allen noch frohe Weihnachten!
Gestern und vorgestern war ans Bloggen nicht zu denken. Doch heute schon kehrt Ruhe ein, denn wir haben schon gestern im großen Stil gekocht. (Hoffentlich bald noch mehr dazu!)
Diesen Antipastikranz hatte ich auf Pinterest gesehen (Die Quelle ist ja bei Pinterest manchmal so eine Sache. Das Bild, das ich gesehen hatte, ist offenbar von hier [klick]) und mir war sofort klar, dass das genau unser Ding ist.
Die großen Rosmarinbüsche im Hochbeet werden mit fortschreitender Nässe und Kälte nicht hübscher und wachsen im nächsten Jahr noch besser nach, wenn sie ordentlich geschnitten wurden.
Der Antipastikranz – optimal für ein legeres Abendessen mit etwas italienischem Brot oder Baguette, Salat und einer kleinen Salami- oder Käseauswahl. So ließ es sich kulinarisch entspannt in die Weihnachtstage starten.

Antipastikranz2

 
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Verfasst von - 25. Dezember 2014 in Uncategorized

 

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Kardamomkugeln

Die Weihnachtsbäckerei ist abgeschlossen! Hm, wirklich? Ich hätte da ja noch das ein oder andere Rezept, das dringend ausprobiert werden möchte… Mal sehen. Es sind ja noch ein paar Tage bis Weihnachten.
Bis dahin müssen aber dringend noch die diesjährigen Exemplare ihren Weg auf den Blog finden.
Diese Kardamomkugeln habe ich tatsächlich seit 2008 auf meiner To-Bake-Liste. Spricht nicht wirklich für Umsetzungsstärke…
Aber es wird tatsächlich von Jahr zu Jahr schwieriger: Es gibt die alten Klassiker, die einfach nicht fehlen dürfen, aber es gibt auch die neuen Klassiker, die mich in den letzten Jahren so überzeugt haben, dass sie eine Plätzchendose reserviert bekommen haben. Die Dosen sind tatsächlich knapp geworden in diesem Jahr. Wie schön, nächstes Jahr also wieder ungehemmt shoppen zu können! Doch ich schweife ab…
Mein Repertoire könnte probelmlos von Jahr zu Jahr wachsen. Doch mehr als zehn Sorten sind einfach nicht drin. Eine Woche Urlaub zu nehmen, um Plätzchen zu backen, ist eben doch keine wirkliche Option.
Diese Schätzchen haben aber definitiv das Potential zum “Keeper”. Kardamom ist in der Weihnachtsbäckerei zwar gängig, aber dennoch meistens nicht das führende Gewürz. Höchste Zeit, das zu ändern! Die Kardamomkugeln sind der perfekte Kontrapunkt zu klassischem Mürbeteig, Zimt und Lebkuchengewürz und einfach nur köstlich.

Kardamomkugeln2

Kardamomkugeln
(aus “essen&trinken für jeden Tag 12/2008)

150g Butter, bei Zimmertemperatur
60g Puderzucker
1 Prise Salz
1 1/2 TL Kardamom, gemahlen
1 Eigelb
2 EL Speisestärke
160g Mehl
Puderzucker zum Bestäuben

Butter, Puderzucker, Salz und Kardamom in eine Rührschüssel geben und etwa 8 Minuten lang schaumig schlagen. Dabei mehrfach mit dem Spatel alles, was sich an den Seiten der Schüssel festgesetzt hat wieder untermischen.
Dann das Eigelb dazugeben, kurz unterrühren, gefolgt von Mehl und Stärke. Solange rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist.
Den Teig halbieren und zu Rollen formen und in Klarsichtfolie eingewickelt mindestens eine Stunde (oder auch über Nacht) im Kühlschrank kaltstellen.

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Jede Rolle in 20 Scheiben schneiden, dann die Scheiben mit den Händen zu Kugeln formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.
Nacheinander im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12 Minuten lang hellgelb backen.
Aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

Memo: Ich hätte die Kugeln gerne etwas kleiner gehabt – beim nächsten Mal werde ich den Teig dritteln, drei Rollen formen, sodass es 60 Kugeln werden.

Kardamomkugeln

 
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Verfasst von - 18. Dezember 2014 in Uncategorized

 

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Zimtsterne

Wie konnte es passieren, dass mein “go to”-Rezept für Zimtsterne noch nicht auf dem Blog ist?! Heute wird das geändert, schließlich sind Zimtsterne bei mir in der Weihnachtsbäckerei eine feste Größe.
Aber das ist erst seit ein paar Jahren so. Im Plätzchen-Sortiment meiner Kindheit waren sie nämlich nicht vertreten. Meine Oma war nämlich die Plätzchenbäckerin der Familie und hat viel Jahre lang im großen Stil gebacken. Und auch wir wurden natürlich jedes Jahr mit einem großen Paket voller Plätchen bedacht! Welch ein Fest! Irgendwie verständlich, dass bei dieser Menge an Plätzchen der Aufwand für diese Sterne etwas zu viel gewesen wäre. Andererseits hat eben jeder sein Lieblingssortiment – und an der Auswahl meiner Oma war nun rein gar nichts auszusetzen.
Seit 2006 sind Zimsterne in der hiesigen Weihnachtsbäckerei aber ein Muss. Sie sind für mich die Königsdisziplin beim Weihnachtsplätzchen backen. Bis alle fertig sind, sind locker zwei oder drei andere Sorten gebacken. Doch das Verzieren hat ja durchaus auch was Meditatives…

Zimtsterne3

Zimtsterne
(aus “Laura Backen” 2/2006)

250g Puderzucker
3 Eiweiß (M)
1 TL Zitronensaft
2 TL Zimt
1 TL Zitronenschale, gerieben
350g gemahlene Mandeln, bevorzugt ohne Haut

Zuerst den Puderzucker sieben. Dann das Eiweiß und Zitronensaft mit dem Schneebesen in der Küchenmaschine steif schlagen. Dabei den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen.
Etwa 1/4 der Masse abnehmen und in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und mit einem Clip verschließen, um die Sterne später damit zu verzieren.
Jetzt Zimt, Zitronenschale und Mandeln mischen und unter den übrigen Eischnee heben.

Den Teig am besten zwischen Frischhaltefolie oder Backpapier ca. 0,5- 0,7mm dick ausrollen (das verhindert das Kleben – und der Teig ist klebrig!). Dann Sterne und Sternschnuppen ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Zwischendurch den Ausstecher in Puderzucker tauchen. Den Rest des Teiges zusammenkneten, erneut ausrollen und ausstechen.
Ich steche pro Blech immer nur eine Größe Sterne aus, damit die Backzeit gleich bleibt.
Vom Gefrierbeutel eine Spitze abschneiden und den Eischnee auf die Sterne spritzen. Ich zeichne direkt mit dem Gefrierbeutel schon die Sternform vor und helfe in den Ecken und bei der gleichmäßigen Verteilung mit dem Stil eines Kaffeelöffels oder einem Zahnstocher nach.

Die Bleche nacheinander bei 150°C im vorgeheizten Ofen auf der zweiten Schiene von unten je nach Größe zwischen 10 und 15 Minuten backen. In den letzten Minuten unbedingt am Backofen stehen bleiben und kontrollieren, dass der Eischnee keine Farbe annimmt.
Die Zimtsterne auf einem Rost vollständig abkühlen lassen, dann in Dosen aufbewahren.

Zimtsterne5

 
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Verfasst von - 15. Dezember 2014 in Uncategorized

 

Lussekatter {Luciakatzen}

This one is for my danish friend Liza who taught me the danish version of the Santa Lucia Song more than fifteen years ago in Scotland. And to this day I still remember every single word of it including tune – at least the first verse.

I had never heard of the advent festival of Santa Lucia before. And since there were quite a few danish people araound there was a Santa Lucia celebration with candles and singing. I don´t recall whether we acutally baked lussekatter, soft saffron yeasted buns, but there certainly was a lot of gløgg (mulled wine) – an probably scottish lager…

This year is the first time for me to try lussekatter from the beautiful book “Scandilicous Baking” by Signe Johansen. And they are truly delightful. Not overly sweet, the scent of saffron, the intriguing taste of cardamom and the slight rustic texture due to wholemeal spelt flour. There will be gløgg tomorrow (the first this advent season) and we might even have a candle wreath plus some singing.

Happy Lucia Day to all who celebrate.

Nu bæres lyset frem
stolt på din krone.
Rundt om i hus og hjem
sangen skal tone.
Nu på Lucia-dag
hilser vort vennelag
Santa Lucia, Santa Lucia.

Lussekatter1


Lussekatter {Luciakatzen}
– Recipe in german
(leicht adaptiert aus “Scandilicious Baking” by Signe Johansen)
für 12 Stück

325ml Vollmilch
einige Safranfäden
15g frische Hefe
50g Butter
350g Weizenmehl
150g Dinkel-Vollkornmehl
1 TL gemahlener Kardamom
60g Zucker
1/4 TL Salz
1 Ei, verquirlt
24 Cranberries

zum Glasieren etwas Eigelb mit Sahne oder Milch vermischt

Zuerst die Milch mit dem Safran in einen Topf geben und erhitzen; die Milch sollte aber nicht kochen. Dann handwarm abkühlen lassen und die Hefe darin auflösen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und auch wieder etwas abkühlen lassen.

In einer großen Rührschüssel Mehle, Zucker, Salz und Kardamom vermischen. Zuerst die Milch-Hefe-Mischung dazugeben und verrühren, dann die Butter und das Ei. Etwa fünf Minuten mit dem Knethaken kneten. Der Teig sollte noch ziemlich flüssig und klebrig sein.
Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort (z.B. im Backofen, der einmal auf 30°C vorgeheizt wurde) 1,5 Stunden gehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich verdoppelt haben.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 12 gleiche Teile teilen – entweder mit Augenmaß oder der Waage. (Bei mir waren es 80g pro Stück.)
Jedes Teigstück erst zu einer Kugel formen, dann zu einem Strang ausrollen und diesen zu einem S formen. Je 6 Lussekatter auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und an einem warmen Ort nochmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze oder 170°C Heißluft vorheizen. Für den Hefeteig ist Ober- und Unterhitze besser, da er so weniger austrocknet. Mit Heißluft kann man aber mehrere Bleche gleichzeitig backen.
In beiden Fällen lohnt es sich, eine feuerfeste Form mit kochendem Wasser auf den Boden zu stellen, damit sich während des Backens Dampf entwickeln kann. (Warum kann mein Ofen das eigentlich nicht?!!)

Jeweils zwei Cranberries in jeden Lussekatter drücken und mit der Eigel-Milch-Mischung bestreichen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.
Dann auf einem Rost auskühlen lassen. Mit heißer Schokolade oder Glühwein servieren.

Lussekatter2

 
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Verfasst von - 13. Dezember 2014 in Uncategorized

 

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Rote Bete – Gratin mit Feta

In der Weihnachtsbäckerei… schallt es seit einigen Tagen intensiv aus diesem Haus. Und Nomen est omen! Der Keks- oder Plätzchenduft liegt quasi täglich in der Luft. Aber wenn mir den ganzen Tag der süße Duft um die Nase gezogen ist (und auch das ein oder andere Mal probiert wurde – rein aus Gründen der Qualitätskontrolle, versteht sich…) wird mein Hunger auf etwas Herzhaftes am Abend aber umso größer.
Dank unseres Gemüse-Abos wird uns die Qual der Wahl oft abgenommen. Rote Bete ist ein regelmäßiger Gast in diesen Wochen. Aber auch nach mehreren Jahren des Probierens und neu Kombinierens ist aus mir noch kein wirklich großer Fan der Rübe geworden. Viele Rezepte sind aber recht lecker (ich denke an den Feldsalat mit Roter Bete [klick] oder an ein Thai-Curry, das wir letztens gemacht hatten). Aber es gab auch – sagen wir – kulinarische Herausforderungen wie den Rote Bete – Hummus [klick], aber insbesondere das Rote-Bete-Schoko-Eis [klick].
Wir sind offenbar nicht füreinander gemacht. Doch Rote Bete gehören nunmal zum Herbst und Winter, sie sind ja sooo gesund und die Farbe ist einfach umwerfend!
Dieser Gratin ist eignet sich hervorragend als Ergänzung zum Abendbrot und hat sogar mir wirklich geschmeckt. Es wird ihn wieder geben!

Rote Bete Gratin2

Rote Bete – Gratin mit Feta
(Rezept leicht adaptiert aus der Ida-Kiste)

500g Rote Bete
2 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
50ml Gemüsebrühe
2TL Honig
1 Zwiebel, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
einige Stängel glatte Petersilie
100g Feta
2 EL Walnüsse, grob gehackt
Salz
Pfeffer

Die Rote Bete in Salzwasser je nach Größe zwischen 15 und 25 Minuten garen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Abkühlen lassen, dann schälen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben in eine Auflaufform schichten.
Aus Gemüsebrühe, Öl, Essig, Zwiebel, Knoblauch und Honig eine Vinaigrette zubereiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann über die Rote Bete gießen. Den Feta darüberbröseln und die Walnüsse verteilen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 15-20 Minuten überbacken.
Mit Petersilie bestreuen und servieren.

 
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Verfasst von - 9. Dezember 2014 in Uncategorized

 

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